Ich liebe alles, was schnell geht, cremig ist und am besten noch nach Urlaub schmeckt – allen voran dieses leckere Tofu Curry mit Kokos! Das Rezept ist nicht nur total einfach gemacht und damit perfekt für stressige Tage, sondern auch vegan und so für alle deine Gäste geeignet. Wenn du mal Lust auf ein schnelles, aber keinesfalls langweiliges Curry hast, dann steht dieses Rezept ganz oben auf meiner Empfehlungsliste!
Das Geheimnis für leckeren krossen Tofu im Tofucurry
Wer behauptet, Tofu schmeckt nicht, hat das Produkt aus Sojabohnen einfach noch nie richtig zubereitet. Denn der neutrale Block schmeckt mit ein paar einfachen Zutaten plötzlich nach ganz viel!
- Ausdrücken und trocken tupfen: Je nach Tofuart, ist der Tofu manchmal in Flüssigkeit eingelegt. Du solltest auf jeden Fall dafür sorgen, dass der Tofu so trocken wie möglich ist, denn umso krosser lässt er sich später braten. Tupfe ihn also unbedingt mit einem sauberen Geschirrtuch oder mit etwas Küchenrolle trocken.
- Mit Speisestärke bestäuben: Die Stärke entzieht dem Tofu den letzten Rest Wasser und sorgt für eine stabile Kruste, die in etwas Öl goldbraun angebraten werden kann.
- Würzen: Das Wichtigste beim Tofu anbraten sind die Gewürze. Pfeffer und Salz sind ein Muss, aber auch Paprikapulver oder asiatische Gewürzmischungen passen toll zu Tofu. Mein Tipp: Mische eine Marinade aus Sojasauce, gepresstem Ingwer und Knoblauch und etwas Ahornsirup an und mixe die Tofuwürfel darin.
- Kross anbraten: Jetzt muss der Tofu nur noch kross angebraten werden. Ich starte mit mittlerer Hitze und drehe den Herd gegen Ende noch einmal kurz hoch. Dann ist er fertig für mein leckeres veganes Curry mit Kokos und Limette!

Tofu Curry mit Kokos richtig würzen
Asiatische Gerichte müssen richtig Dampf haben – das macht sie einfach aus. Ich rede dabei von Ingwer, Chili, Knoblauch, Sojasauce und Limettensaft, denn diese Zutaten haben einen starken Eigengeschmack und können den Geschmack von einem ganzen Gericht verändern. Ich mache es immer so: das Curry in der Pfanne nur grundsätzlich würzen, sodass es auf keinen Fall zu scharf ist. Dann stelle ich alle wichtigen Zutaten zusätzlich mit auf den Tisch, damit jeder seinen Teller nach dem eigenen Geschmack nachwürzen kann. Das klappt auch bei meinem Kichererbsen Curry mit Kokosmilch, meinem Hähnchencurry mit Reis und meinem grünen Curry mit Matcha sehr gut. 

Tofu Curry mit Kokos
Zutaten
Für den Tofu
- 1 Block fester Tofu
- 1 EL Speisestärke
- 2 EL Öl zum Anbraten
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für die Kokos-Limetten-Sauce
- 1 EL Öl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 250 ml Kokosmilch
- Saft einer Limette
- 1-2 TL Sojasauce
- 1 TL Ahornsirup
- Chiliflocken
Zum Servieren
- Gedämpfter Jasmin oder Basmatireis
- frischer Koriander
- Limettenspalten
Anleitungen
- Tofu trocken tupfen, in Würfel schneiden und mit Speisestärke, Salz und Pfeffer bestäuben. In einer beschichteten Pfanne mit Öl rundherum goldbraun und knusprig anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- In derselben Pfanne ggf. etwas Öl hinzufügen. Knoblauch und Ingwer 30 Sekunden anbraten. Kokosmilch, Limettensaft, -abrieb, Sojasauce und Süße (falls verwendet) zugeben. Nach Wunsch Chiliflocken dazugeben und bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
- Den gebratenen Tofu in die Sauce geben und gut darin wenden, bis alles heiß und überzogen ist.
- Über gedämpftem Reis anrichten, mit frischen Kräutern und Limettenspalten servieren.




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