Mehr Entspannung im Alltag

von | 20. Juli 2014 | Allgemein, Lifestyle | 2 Kommentare

Das Jahr 2014 hat seine erste Jahreshälfte schon längst überschritten. Wie ging es Euch in den letzten Monaten? Konntet Ihr Eure Vorsätze einhalten? Neben mehr Sport, gesünderer Ernährung oder das Aufhören mit dem Rauchen, gehört auch die Stressreduktion zu Vorsätzen von vielen. Es wäre doch so schön, wenn der Alltag manchmal leichter und mit weniger Stress von der Hand ginge.

„Immer mit der Ruhe!“ sagt sich so leicht in der Stressspirale zwischen Job, Studium, Terminen und Verpflichtungen. Ja, und wenn dann sogar „Termine“ in der Freizeit Druck erzeugen, dann läuft definitiv etwas falsch. „Ich muss nach der Arbeit noch zum Sport.“ ist ein trauriger Satz. Eigentlich sollte doch der Yogakurs am Abend für Entspannung und nicht noch mehr Anspannung sorgen.

Deswegen fasse ich für Euch meine Tipps zusammen, mit denen man den Alltag ein bisschen mehr entspannen kann, denn gelassenere Menschen leben bekanntlich gesünder. Auch unsere Haut und Organe altern nicht so schnell, wenn wir entspannter durchs Leben gehen.
  • Täglich raus in die Natur – und wenn es nur für 5 Minuten ist. Sport an der frischen Luft ist ja sowieso gesünder als im stickigen Fitnessstudio, aber auch kleiner Spaziergänge in der Mittagspause können schon Wunder wirken. Man kommt raus aus dem angespannten Arbeitsumfeld und kann sich so wieder auf etwas mehr innere Ruhe besinnen, tief durchatmen und ein bisschen Vitamin D in der Sonne tanken.
  •  Weniger „müssen“ und mehr „möchten“. Betrachtet Dinge, die dem Körper und der Erholung gut tun weniger als Pflicht. „Ich muss heute Laufen gehen.“ „Ich muss noch Kochen nach der Arbeit.“ Diese negative Herangehensweise raubt viel Energie. Die Dinge sollten einem doch Spaß machen und für Erholung sorgen. Also versucht den Dingen etwas Positives abzugewinnen. „Ich möchte heute noch Laufen gehen, damit ich mich so richtig auspowern kann.“ Das klingt doch schon viel besser, oder? Und im Ernstfall lieber mal eine Aktivität ausfallen lassen, bevor sich unnötig zu quälen.
  • Trinken nicht vergessen. Wenn wir viele Aufgaben zu erledigen haben, kommt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr oft zu kurz. Dabei sollten Erwachsene auf mindestens 1,5 L Flüssigkeit am Tag kommen, bei Sport natürlich noch mehr. Damit das Gehirn Hochleistungen verbringen kann, ist es unerlässlich, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Auch Spannungskopfschmerzen können mit einem großen Glas Wasser schon verbessert werden. Deswegen stellt die Wasserflasche oder Teekanne unbedingt in Schreibtischnähe, damit Ihr regelmäßig ans Trinken erinnert werdet.
  • Aufgabenverteilung verbessern. Es ist durchaus legitim auch mal „Nein“ zu sagen. Wenn Ihr rechtzeitig Aufgaben im Haushalt oder beim Job delegiert, erspart Ihr Euch das Gefühl, dass Euch die Dinge über den Kopf wachsen. Auch ist es überhaupt nicht schlimm, wenn der Geschirrspüler erst am nächsten Tag ausgeräumt oder die E-Mail erst morgen abgetippt wird. Wir stressen uns oft unnötig mit kleinen Aufgaben, die keine strengen Fristen haben, statt sie einfach dann zu erledigen, wenn es passt. (Nicht zu verwechseln mit Aufschieberitis 😉 )
  • Helfen kann dabei eine To Do – Liste. Auf dieser Liste notiert Ihr alle Dinge, die erledigt werden müssen und ordnet sie einer Wichtigkeit zu. Die weniger wichtigen Dinge können ruhig erst mal warten und später erledigt werden. Trotzdem geraten sie nicht in Vergessenheit, weil sie schon auf der Liste festgehalten wurden.
  • Und natürlich lege ich Euch noch folgenden Rat ans Herz: Sport! Damit ziele ich nicht nur auf die allgemein bekannte Tatsache ab, dass Sport Stress reduziert, sondern auch auf folgende Erkenntnis: Forscher haben herausgefunden, dass Sport dabei helfen soll, leichter Berufsleben von Freizeit zu trennen. Die sportliche Aktivität nach der Arbeit erleichtert den Übergang in die Freizeit und sorgt für einen ausgeglichenen Feierabend.

Zum Abschluss habe ich noch ein passendes Zitat für Euch, dass ich zufällig in einer Zeitschrift gefunden habe. Es stammt von Markus Lauk, dem Autor des Buches Steinalt & Kerngesund – 100 Jahre erfüllt Leben.

Wir blockieren uns, indem wir uns zu viel vornehmen. Kleine Veränderungen werden unterschätzt, sie können große Hebelwirkung haben. Mit einem Gramm Prävention am Tag beugen wir einer tonnenschweren Reha vor. Und schon Aristoteles sagte: "Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen."

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2 Kommentare

  1. Jenny

    Ganz toller Post, mit so viel Wahrheit!!
    Deine Schultern sind übrigens auch ganz toll 😉

    Antworten
    • Amy

      Danke liebe Jenny, für so eine positive Rückmeldung. Ich hoffe, es war für Dich auch noch eine neue Anregung dabei.

      Liebe Grüße

      Antworten

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