Apfel-Zimt Zupfbrot

von | 21. Oktober 2020 | Food | 4 Kommentare

Bei einem frischgebackenem Apfel-Zimt Zupfbrot kenne ich nichts. Scheibe für Scheibe, Zupf für Zupf, vertilge ich die weichen Hefeteigscheiben nacheinander und bin dann total überrascht, wie schnell sich das Brot schon wieder dem Ende neigt. Deswegen kam mir auch direkt das Rezept für dieses Zupfbrot in den Kopf, als ich vor Kurzem auf der Obstplantage im Schwentinental frische Äpfel geerntet habe. 

Ich bekam nämlich vor Ort ziemlich schnell kalte Füsse. Nicht im sprichwörtlichen Sinn, sondern im wortwörtlichen. Wie konnte ich auch annehmen, dass das hohe Gras morgens auf den Feldern noch taufrisch und Stoffschuhe nun nicht gerade die passende Schuhwahl wären. Jedenfalls habe ich mich nach dem Ausflug, so schön er auch war, in mein kuscheliges Bett gewünscht, um mir meine eiskalten Füße aufzuwärmen. Und wie ich nun zum Apfel-Zimt Zupfbrot komme? Weil so ein Zupfbrot täuschende Ähnlichkeit mit einem warmen Bett hat. Kissen für Kissen, weiche Decke für Decke, zupft man sich nämlich das Kuchenglück scheibchenweise ab. Und wenn der Apfelkuchen dann auch noch frisch aus dem Ofen kommt, dann erklärt sich der Vergleich doch beinahe ganz von alleine, oder?

Frisch gebackenes Apfel-Zimt Zupfbrot mit Zuckerguss beträufeln.

Apfel-Zimt Zupfbrot Rezept

Zutaten
Für den Teig:
450 g Mehl
1 Prise Salz
140 ml Milch
60 g Butter
2 Eier
0,5 Würfel frische Hefe

Für die Füllung:
2 große Äpfel
0,5 TL Zitronensaft
100 g weiche Butter
120 g brauner Zucker
1 EL Zimt (gemahlen)
1 Ei

Für den Guss:
100 g Puderzucker
2-3 TL Zitronensaft oder Wasser

Zubereitung

  1. Milch mit Butterwürfeln in einem Topf erwärmen. Mehl mit Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Hefe hinein bröseln. Lauwarme Milch-Buttermischung und das Ei zugeben und alle Zutaten 5 Minuten mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  2. Eine Kastenform (25 x 11) mit Backpapier auslegen.
  3. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und sehr klein würfeln. Mit Zitronensaft beträufeln.
  4. Weiche Butter mit Zucker und Zimt zu einer cremigen Paste vermischen.
  5. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteckt (ca 50 x 35 cm) ausrollen. Mit der Zimt-Butter-Creme bestreichen un den Apfelstückchen bestreuen.
  6. Die Teigplatte längs in 6 Streifen schneiden und diese Streifen jeweils vierteln, sodass sie am Ende in 32 Quadrate unterteilt ist.
  7. Immer jeweils 4 Quadrate aufeinander legen und dann hochkant in die Kastenform stellen. Wenn alle Teigscheiben in der Form sind, noch mal abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
  8. Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Ein Ei verquirlen und die Teigoberseite damit bestreichen. Das Zupfbrot im Ofen etwa 35 Minuten goldbraun backen.
  9. Gesiebten Puderzucker mit Zitronensaft zu einem cremigen Guss verrühren. Zupfbrot nach dem Backen mit Zuckerguss garnieren und am besten lauwarm genießen.

4 Kommentare

  1. Harald Kirsch

    Hallo an das tolle Team von mindofapineapple,
    Bei der Zutatenliste fehlt leider die Angabe zur Hefe: wieviel vermutlich frische Hefe nehmt ihr?
    Ich würde das Zupfbrot gerne für unsere Enkelbande zubereiten, die sich für morgen nach Fastnachtsumzug angekündigt hat.
    Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.
    LG von der Jungen Donau
    hki

    Antworten
    • Amy

      Danke Harald für Deine Nachricht. Die Angabe haben wir soeben nachgetragen. Entschuldige die Verwirrung!

      Liebe Grüße und eine gute Faschingszeit!
      Annchristin

      Antworten
  2. Gerlinde Rottinger

    Hallo Annchristin,
    das Rezept im Südkurier hat mich sofort angesprochen. Als langjährige und begeisterte Hobbyköchin- und Bäckerin sind mir aber sogleich zwei Ungereimtheiten ins Auge gefallen. Im Zutatenteil fehlt die Hefe. Für mich kein Problem weil ich meistens eine im TK habe. Für Anfänger vielleicht schon, wenn sie nicht die Beschreibung lesen.
    Ausserdem komme ich bei den sechs Streifen Teig welche ich in vier Stücke teile auf maximal 24 Teigstücke.
    Vielleicht überprüfst du dein Rezept nochmal? Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren mit ev. leichten Abwandlungen.
    Viele herzliche Grüße aus dem närrischen Hegau, hoorig, hoorig
    Gerlinde Rottinger

    Antworten
    • Amy

      Hallo Gerlinde,
      vielen lieben Dank für Dein Kommentar. Die Hefeangabe ist tatsächlich irgendwo verloren gegangen. Wir haben einen halben Würfel frische Hefe verwendet.

      Viele Grüße,
      Annchristin

      Antworten

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